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Die Norwegische
Waldkatze ist eine der ursprünglichsten Rassen, die wir kennen. In
ihrer Heimat leben Katzen dieses Schlages bis heute wild in den Wäldern.
Erst seit den 1970ern wird diese Rasse gezüchtet. Immer wieder wurden
in der Anfangszeit der Zucht neue typische Katzen der planmäßigen
Zucht zugeführt. Die Ursprünglichkeit der Rasse schließt unter
anderem ein, dass sie einen recht ausgeprägten Jagdinstinkt in sich
trägt. In der Wohnung werden sie schnell ihre gewaltige Sprungkraft
kennenlernen. Diese nicht gerade kleinen Katzen können beachtliche Höhen
und Weiten überspringen. Dies sollten Sie unbedingt bei der
Einrichtung Ihrer Wohnung berücksichtigen. So vermeiden Sie sowohl,
dass sich Ihre Katze verletzen kann, als auch, dass wertvolle Gegenstände
zu Bruch gehen.
Die Krallen der
Norwegischen Waldkatze sind sehr robust. Der Kratzbaum muss
dementsprechend stabil sein. Bringen Sie Ihrer Katze schnell bei, den
Kratzbaum zu nutzen, ansonsten werden diverse Einrichtungsgegenstände
leiden. Außer durch ihren Jagdinstinkt angetrieben ist die
Norwegische Waldkatze kein besonders starker Streuner, wie man
vielleicht annehmen könnte. Sie kann problemlos in der Wohnung
gehalten werden, doch profitiert sie ganz sicher davon, gelegentlich
die Möglichkeit zu bekommen, auch im Winter ins Freie gehen zu dürfen.
Ein katzensicherer Balkon ist hier schon ausreichend. So ist auch die
Norwegische Waldkatze ein idealer Bewohner einer Großstadtwohnung.
Sie ist kein aufdringlicher Mitbewohner und auch nicht sehr
mitteilungsbedürftig. Sie sucht aber, sobald Sie zu Hause sind, Ihre
Nähe und freut sich über jede Streicheleinheit. Die Toleranz und
Kontaktfreude der Norwegischen Waldkatze ermöglicht ein problemloses
Zusammenleben mit anderen Rassen ebenso wie mit Hunden. Auch der
freundliche Umgang mit Kindern ist für diese Rasse selbstverständlich. |